Wie weit muss CC gehen?

Eintrag aus Facebook.
Irgenwie ein Klassiker: mein Verlag hat für Audioveröffentlichungsrechte (Listening Comprehension) eines YouTube-Videos mit hochrangigen ExpertInnen zum Thema eSkills angefragt (für ein Englischlehrwerk, bei dem ich Mitautor bin). Die Antwort: die Protagonisten wollen die Rechte nicht freigeben. Der Diplomat in mir denkt sich: Okay, es ist jedem sein gutes Recht, seine Präsenz/sein Urhebertum selbst zu bestimmen. Der OER-Lover denkt sich: es reicht halt eben nicht, nur in der Theorie flammend über Demokratisierung, Öffnung des Internets und egalitäre Distributionsszenarien zu sprechen, wenn es dann um mögliche(!) Eitelkeiten geht. Social Media muss man auch leben und nicht nur am Papier für elaborierte Reden konzipieren, um sich dann als Vordenker zu deklarieren. Aber wie gesagt, dass ist der eine Ansatz. Der andere ist: jedem sein gutes Recht, nein zu sagen.

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