EduApps go Israel. Wortschatzarbeit in Jerusalem und Tel Aviv.

Die Beratertätigkeit.

Im Rahmen meiner Beratertätigkeit für das Goethe-Institut, durfte ich ein Fortbildungskonzept für digitale/analoge Wortschatzarbeit im DaF-Unterricht erstellen. Diese Aufgabe beinhaltete auch eine Reise nach Jerusalem und Tel Aviv, um für die örtlichen Institute Workshops zu oben genanntem Thema durchzuführen.

Ziel der Workshops.

Ziel dieser Workshops war es, örtlichen DaF-LehrerInnen den Einsatz von EduApps (grob gesagt, browserbasierende und mobile Web 2.0-Apps) für den DaF-Unterricht (Erweiterung bzw. Remedialisierung des Wortschatzes bei LernerInnen) näher zu bringen. Schwerpunkt lag natürlich – wie immer – auf dem didaktischen Potenzial der Tools und weniger auf der Technologie. Die vorgestellten Tools verstehen sich als Schnittstelle zwischen analogem und digitalem Unterricht, d.h. es wurde gezeigt, wie man Methoden der Wortschatzarbeit im klassischen Präsenzunterricht mit EduApps für den digitalen Kontext verzahnen kann, um dem Prinzip bzw. dem Ansatz des Blended Learnings Rechnung zu tragen.

Die Tools.

Folgende Tools wurden u.a. vorgestellt und in den Workhopphasen konkret didaktisiert:

Die WorkshopteilnehmerInnen.

Die Gruppen in Jerusalem und Tel Aviv waren relativ heterogen, d.h. eine Mischung aus Newbies und technoaffinen Lehrkräften. Auch wenn einige Lehrkräfte das eine oder andere Tool kannten, wurden unterschiedlichste didaktische Szenarien von mir vorgestellt, die noch nicht bekannt waren. So gesehen haben sowohl die AnfängerInnen als auch die Fortgeschrittenen einiges mitnehmen können. Die Hauptmessage des Workshops war klar: Didaktik statt Technik bzw. quick ‘n dirty Tools, die sich ohne große technische Expertise mit dem Präsenzunterricht verschränken lassen.

Die Arbeitsatmosphäre war höchst professionell. Die Lehrkräfte standen neuen Entwicklungen offen gegenüber, haben diese kritisch reflektiert und für ihren Unterricht adaptiert. Großes Lob, ich würde mir mehr solcher Lehrkräfte wünschen, die ein ganz klares bzw. konkretes Konzept der LehrerInnenprofessionalisierung haben.

Die KoordinatorInnen.

Die Organisation im Vorfeld bzw. vor Ort war beeindruckend und extrem professionell. Vielen Dank an Gaby Goldberg und Jörg Klinner, die mich – auch in einer sehr schwierigen poltischen Zeit in Israel – bestens betreut haben und mir immer das Gefühl der Sicherheit vermittelt haben, auch wenn ich in Tel Aviv zweimal in den Bunker musste. Israel war für mich eine wunderbare, neue, aber auch angesichts der diffizilen politischen Situation leicht traurig stimmende Erfahrung.

Shalom!

Mehr Fotos hier.
image

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s